Susanne Gabler Artist

Objekt

Generate & Decouple

Susanne Gabler, Anne Nitzpan, Saskia Senge
Sonntag, 4. Oktober 2026, 16 Uhr, Galerie im Marstall Ahrensburg
Wie entstehen neue Bilder, Ideen und Bedeutungen in einer Welt, die von digitalen Netzwerken und künstlicher Intelligenz geprägt ist? Die Positionen von Susanne Gabler, Anne Nitzpan und Saskia Senge eröffnen einen vielschichtigen Dialog über Kreativität, Erinnerung und die Dynamik gesellschaftlicher Ordnungen. Ausgehend von unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Strategien untersuchen die drei Künstlerinnen, wie Bedeutungen nicht festgeschrieben sind, sondern sich durch Verschiebung, Rekombination und neue Beziehungen ständig verändern. Politische Symbole und Sprache, kristalline Prozesse des Erinnerns sowie Fragmente aus Alltags- und Bildwelten werden zu offenen Konstellationen, in denen Vertrautes neu lesbar wird. Im Kontext des Jahresthemas „Individualität & Intelligenz“ versteht die Ausstellung beide Begriffe als relationale Prozesse und lädt dazu ein, Wahrnehmung und Autorschaft im Zeitalter generativer Systeme neu zu denken. Dr. Katharina Schlüter, Leitung des Bereichs Kunst & Kultur und Geschäftsführung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, fasst die künstlerischen Ansätze so zusammen: „Generate & Decouple zeigt, dass Kunst heute weniger Antworten liefert als Räume eröffnet: Räume, in denen sich Zeichen, Erinnerungen und Bilder neu verbinden und unsere Vorstellungen von Individualität und Intelligenz in Bewegung geraten.“

Ausstellung im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

In der Ausstellung werden Ergebnisse aus der Kooperation zwischen der Mikrobiologin Dr. Marie-Katherin Zühlke und den Künstlerinnen Astrid Brünner und Susanne Gabler präsentiert. Mit diesem Vorhaben möchten die Akteurinnen für die aktuelle Situation der Meeresgewässer sensibilisieren und Impulse für einen bewussteren Umgang damit setzen. Die künstlerisch wissenschaftliche Forschung bezieht sich dabei unter anderem auf die Inhalte des DFG-geförderten Transregio-Projektes „Carbon sequestration at Å resolution - CONCENTRATE“ an der Universität Greifswald und der Universität Bremen. Mit unterschiedlichen Medien nähern sich die Kooperationspartnerinnen dem Ausstellungsthema und verweisen in den Arbeiten auf die Komplexität von Umwandlungsprozessen in marinen Ökosystemen. Die Ausstellungsstücke entstanden in einem sich fortsetzendem Prozess des interdisziplinären Austauschs seit 2023. Darunter sind Werke aus den Bereichen Druck, Malerei, WordArt, Augmented Reality und Performance.
Die Ausstellung wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn, der Universität Greifswald, dem Fonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Vorpommern und das östliche Mecklenburg sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.

Projektleitung: Ausstellung + Schuber für 13 Mentees

Abschlussausstellung der Bildenden Künstlerinnen und Autorinnen des 6. mentoringKUNST - Durchgangs
Projektleitung Kataloge der Künstlerinnen: Susanne Gabler Projektleitung Abschlussausstellung: Susanne Gabler, Lena Biesalski
Ausstellende Künstlerinnen und Literatinnen Helene Beckmann; Henni-Lisette Busch; Yevheniia Chaikovska; Belinda Eisert; Daria Gabruk; Pauline Kail; Lore Möhwald; Kaja Paulan; Ulrike Sebert; Tine Schmidt; Migina Onida Winona Schumacher; Lisa Marie Steude; Anke vom Sund

13 Künstlerinnen, darunter fünf Autorinnen, nahmen anderthalb Jahre an dem Projekt zur Förderung und Professionalisierung von Bildenden Künstlerinnen und Autorinnen aus Mecklenburg-Vorpommern teil. Nun eröffnen sie ihre Abschlussausstellung, in der bildende Kunst und Literatur. So facettenreich wie die 13 Frauen, so vielfältig ihre Kunst. Und doch gibt es spannungsreiche Verbindungen. Die Künstlerinnen und Autorinnen reagieren in ihren Werken aufeinander. Sie beeinflussen sich gegenseitig, gestalten gemeinsam und behaupten sich wieder als eigenständig. FANNY war geboren. Mit FANNY geben die Künstlerinnen und Autorinnen ihrer Ausstellung keinen Titel, sondern einen Namen. Damit verweist die Ausstellung auf die Lebens- und Produktionsbedingungen von Autorinnen und Künstlerinnen.

gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten M-V, Vorpommernfonds, Ehrenamtsstiftung M-V

TIEFER GRABEN

Ausstellung im Kunstverein Schloss Wiligrad
Christine de Boom, Susanne Gabler, Anne Hille, Anneli Ketterer, Karen Kunkel, Juliane Laitzsch, Anne Lengnink, Christine Lengtat, Karin Schroeder, Anett Simon, Petra Steeger, Pauline Stopp, Kairi Uibo-Müggenburg

Begrüßung: Andrea Klingbeil, Kuratorin, Kunstverein Wiligrad e.V. Susanna Poldauf, Projektleiterin mentoringKUNST des BBK-MV e.V. Dr. Detlef Jantzen, Landesarchäologe, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern Musik: Christof Munzlinger: JAZZ - Improvisationen am Klavier

Ich zeige die Installation "Susurri Totenkrone"
Totenkronen sind die materialisierte Frage danach, welchen Wert unser Leben hat. Die Skulptur aus HT-Rohren symbolisiert ein Netzwerk, ein Geflecht durch das die Energien und Informationen zirkulieren, die unser Leben bestimmen. Dieses Werk ist eine bildnerische Reflexion dieser Verbindungen wie auch der zu früheren und kommenden Generationen. Laut Physikern gehen Informationen nicht verloren, denn sie beschreiben den Zustand eines Systems. Selbst wenn sich Formen auflösen, bleibt ihr Muster als unsichtbare Signatur im Universum bestehen. Somit ist der Tod kein Verschwinden, sondern eine Transformation. „Susurri Totenkrone“ ist eine Visualisierung von Trost. Sie zeigt, dass unsere Informationen verbunden bleiben, wenn wir sterben.
Abb.: Susurri Totenkrone, 2025

Metabolat

Künstlerische und wissenschaftliche Forschung zu marinen Umwandlungsprozessen
Die Ausstellung ist Ergebnis einer Kooperation zwischen der Wissenschaftlerin Marie-Katherin Zühlke und den Künstlerinnen Astrid Brünner und Susanne Gabler. Zum Thema "Metabolat – Künstlerisch wissenschaftliche Forschung zu marinen Umwandlungsprozessen" werden Installationen, Malerei, Word Art, Anthotypien und eine Videoarbeit präsentiert. Ergänzend sind Audiobeiträge von Wissenschaftler:innen integriert, die sich in ihrer Forschung auf das Meer beziehen.

Vernissage mit Performance „Bei Mascha Kaléko heißt es ‚In meinen Träumen läutet es Sturmՙ In meinen schlagen die Wellen“ am 11. Juli 2025 um 19 Uhr

Lecture Performance „unsweet candy – Molekulare Küche mit Algenzuckern“ am 18. Juli 2025 um 19 Uhr

Finissage mit Lecture Performance „Konstante Veränderung - Die Molekülsprache des Ozeans im Wandel“ mit Gast Dr. Christina C. Roggatz (Biochemikerin, Universität Bremen) am 22. August 2025 um 19 Uhr
Deutsch

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