Susanne Gabler Artist

Objekt

PARADIES

2018 | Objekt

PARADIES

2018
Fundstück

Dîeses Fundstück bildet eine paradiesische Unterwasserlandschaft ab.
Während dieses Feuerzeug als Plastikmüll durch die Ostsee trieb, wurde es zur Lebensgrundlage von Meeresbewohnern (Muscheln und Flechten).
Wurde es wieder ein Unterwasserparadies?

it takes two

2022 | Objekt

it takes two

Künstlerhaus Dortmund
in situ für die Ausstellung
"it takes two wo Tango"
2022

Nähe durch Distanz.

Im Tango halten beide Tanzpartner sehr exakt einen Abstand zwischen sich.
Dafür müssen sie ihre Bewegungen gemeinsam und präzise ausführen.
Diese Choreografie wirkt umso eleganter, desto besser ihnen das miteinander gelingt. Kennen und spüren sie sich? Übernehmen sie die Bewegungen des Partners rechtzeitig? Können sie miteinander komplexe Bewegungsabläufe fließend und leicht wirken lassen?

Im Tanz bleibt zwischen ihnen immer ein Raum – eine Distanz. Vordringlich geben sie mit ihren einheitlichen Bewegungen jedoch ein Bild großer Nähe ab.

Also keine Nähe ohne Distanz. Die Distanz auf die sich beide einigen, ist immer das richtige Maß an Nähe.

fixed

2018 | Objekt

fixed

2018
angespülte Bojen, Schafwolle

entstand während einer Artist-in-Residence im NES in Skagadtroend Island

Nach der performativen Zerschlagung mit einem Hammer reparierte ich die Bojen wieder mittels einer alten Technik. Ich vernähte sie mit Schafwolle, so wie früher wertvolles Porzellangeschirr auf Island zur Weiterverwendung zusammengesetzt, genäht und zur Verklebung der Risse und Löcher in Milch ohne Sahne gekocht wurde. Damit biete ich sie wieder zum erneuten Einsatz auf dem Meer an. In dieser Idiotie frage ich mich, ob so eine Art Rückkehr möglich ist und wir aus solchen Wiederholungen lernen.

Susurri | Ortszeit IV

2023 | Objekt | Maurinmühle

Susurri

war Teil der ortsbezogenen Gruppenausstellung
Ortszeit IV Wahrheitsfindung und Versöhnung Maurinmühle Teil 2

Maurinmühle – ein Ort wie es viele gibt. Orte, an denen unsere gemeinsame Geschichte so schwer wiegt, dass sie besser nicht existiert. In solchen Bereichen ist man mit sich allein, von Natur umgeben und von Ahnungen bewegt.

Susurri lädt vor Ort ein, diesen Gefühlen nachzuspüren.

Der Wind fängt sich im offenen Rohr, schwingt darin und in diesem kleinen Raum entsteht Hörbares. Mit Stille, Konzentration und Zeit kann jede*r etwas wahrnehmen.

Klingt der Wind wie ein Singen, ein Klagen, ein Weinen, ein Rufen? Was hörst du?

Hören ist ein Sinn. Richtig zuhören ist sinnvoll.

Die Installation heard something ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen, um aufmerksam zu hören.

Susurri

akustische Installation, mixed media, 2023

Deutsch

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